Rückblick auf den Kinderrechte-Kongress in Dresden: voll, diskussionsreich, anregend.

Teilnehmer innenEnde September 2016 haben an der TU Dresden über 300 Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe über Kinderrechte, Elternrechte und öffentliche Verantwortung durch die Jugendhilfe diskutiert. Die Veranstaltung wurde getragen von
•    TU Dresden
•    Outlaw. die Stiftung
•    Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V.
•    Hochschule Mittweida
•    Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Sachsen

Kinderrechte und Elternrecht – so die These über der Veranstaltung - sind zwei Seiten einer Medaille – und diese Medaille heißt: Bereitstellen günstiger Aufwachsbedingungen sowie staatliche Sorge und Wachsamkeit für ein gutes und gesundes Aufwachsen aller jungen Menschen: Kinderrechte und Elternrecht sind also keine Gegensätze, kein Widerspruch, sondern unmittelbar aufeinander bezogene Bürger_innenrechte, die vor allem die „staatliche Gemeinschaft“ in die Pflicht nehmen. Es ging dem Kinderrechte-Kongress darum, über Kinderrechte, Elternrechte und öffentliche Verantwortung und über ihre Widersprüche und ihr Zusammenwirken nachzudenken, zu streiten und sich zu verständigen. Die Resonanz war überwältigend. Die Stühle reichten nicht aus, die Fachforen und Arbeitsgruppen waren voll, die Versorgung war voll gefordert.  

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Kinderrechte-Kongress im September in Dresden mit Beteiligung des KJRV

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Kinder haben das Recht auf Achtung ihrer Würde, sowie auf ein gesundes Aufwachsen, was ihnen hilft, sich selbstverantwortlich in die Gesellschaft hineinentwickeln zu können. Eltern haben das Recht, ihre Kinder erziehen zu dürfen und sie bei dieser Lebensaufgabe zu begleiten.

Daraus leitet sich das ganz grundsätzliche Recht auf all die Unterstützung, Entlastung und Hilfe ab, die erforderlich ist, damit genau dies gewährleistet ist.
Darüber wacht eine aktive staatliche Gemeinschaft, die ihre öffentliche Verantwortung für das Aufwachsen aller Kinder ebenso grundgesetzlich behauptet wie praktisch wirkungsvoll gestaltet.

Doch wie sieht dieses Spannungsfeld in der Praxis aus - zwischen zuverlässigen Aufwachsbedingungen und Belastbarkeit sozialer Dienste, zwischen Respekt vor familiären Identitäten und einem verbindlichen Schutzauftrag, zwischen Qualitätsstandards und finanzieller Ausstattung? Wie weit liegen Anspruch und Wirklichkeit dabei auseinander? Und sollten Kinderrechte in die Verfassung aufgenommen werden?

Über diese und andere Fragen zu Kinderrechten, Elternrechten und öffentlicher Verantwortung, über ihre Widersprüche und ihr Zusammenwirken nachzudenken, zu streiten und sich zu verständigen, soll

auf dem Kinderrechte-Kongress am 22./23. September 2016 in der TU Dresden

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